Ev. Kirchengemeinden Rheinböllen und Dichtelbach

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Pfalzdorf meets Rheinböllen (Posaunenchor)


An einem nebligen Wochenende im Herbst (24.-26.10.2014) machte sich eine Delegation unerschrockener Bläserinnen und Bläser aus dem hohen Norden (Pfalzdorf am Niederrhein) auf, um in den Niederungen und Höhen des südlich gelegenen Hunsrücks (Rheinböllen) bestehende freundschaftliche Bande zu festigen bzw. neue zu knüpfen und nebenbei auch noch unbekannte musikalische Werke kennen zu lernen.


Bereits am Freitagabend konnte man bei Nudeln, Pizza, Wein und viel Eis feststellen, dass unter Blechbläsern letzteres schnell bricht und es trotz der räumlichen Entfernung keine großen Unterschiede gibt.


Der Samstag begann zunächst neblig, doch schon bald machte sich die Sonne Platz und strahlte hell und warm. Selbiges spiegelte sich auch in der Musik wider.

Beide Chorleiter hatten sich fünf Werke unterschiedlicher Stilrichtungen ausgesucht, die im Wechsel angespielt, geprobt und zum Teil aufführungsreif erarbeitet wurden. Dabei stand der demokratische Gedanke stets im Vordergrund („Wir machen das so, weil ich das sage!“).

Ob es sich um eine festlich strahlende „Intrada I“ von Melchior Franck aus dem 17. Jahrhundert, den „Black Bottom Stomp“ von Jelly Roll Morton, Werke des allseits bekannten Michael Schütz („Dir gehört mein Lob“, „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren – Fantasie“) oder „Best Memories“ und „Glaube“ von Dieter Wendel handelte, alles wurde bis ins kleinste Detail herausgearbeitet („Das kommt nicht so genau, es weiß ja keiner von den Zuhörern, was da steht.“).


Zur Mittagszeit wurden wir vom evangelischen Metzger aus Rheinböllen (vom katholischen Pastor seinerzeit als solcher bezeichnet) verköstigt und hatten anschließend die Gelegenheit, uns die Beine zu vertreten und die lokale Fauna näher zu betrachten.






Auch die darauf folgende Probenphase verlief erfolgreich und nach Kaffee und Kuchen wurden die Stücke für den sonntäglichen Gottesdienst angespielt.

Neben „Welcome“ und der „Extrade“ von Reinhold Schelter lernten wir die „Echo-Fantasie“  von Ulrich Knörr kennen und konnten anschließend zum wohlverdienten gemütlichen Teil übergehen und sowohl musikalische als auch andere Erfahrungen  teilen.

Nach dem Genuss diverser Hopfen-, Malz- und Traubenerzeugnisse begab man sich zu später Stunde zur Ruhe, was dem ein oder anderen am nächsten Morgen noch ein wenig anzumerken war, aber der Stimmung keinen Abbruch tat.





Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntagmorgen, der sowohl den Bläserinnen und Bläsern als auch der Gemeinde viel Spaß machte, verabschiedete man sich voneinander mit dem festen Vorhaben, im kommenden Jahr einen Gegenbesuch zu starten und den Kontakt weiter auszubauen.

In diesem Sinne, ein kräftiges „Rheinböllen!“ und auf ein freudiges Wiedersehen!

 
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